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Autor: Thomas Max
22. September 2022

Von der mgm-Kaffeeküche zur Testautomatisierung mit QF-Test

Lilia Gargouri leitet gemeinsam mit Martin Varendorff das mgm Quality Team. Im Interview beschreibt sie für uns, wie sie zu QF-Test gefunden hat, was ihr bei der Testautomatisierung wichtig ist, und was sie sich von der zukünftig engeren Zusammenarbeit unserer Firmen erhofft.

QFS: Lilia, wir arbeiten schon seit vielen Jahren firmenübergreifend miteinander. Wie und wann genau hast du zu QF-Test gefunden?

Vor inzwischen über neun Jahren habe ich während einer der Testphasen meines damaligen Projekts in der Kaffeeküche mitbekommen, dass unsere QS-Abteilung wegen eines einzigen dauerhaft gelben Jobs der automatisierten Tests bemängelt wurde. Ich war zu dem Zeitpunkt Senior Software Entwicklerin und hatte mit Qualitätssicherung wenig zu tun. Da habe ich spontan und freiwillig der QS meine Hilfe angeboten. Und so bekam ich am 27. Juni 2013 einen Link mit Installationsanweisungen für QF-Test.

Dieser Tag war der Beginn einer Erfolgsgeschichte für mich mit QF-Test bei mgm.

QFS: Was kommt dir spontan in den Sinn, wenn du an Testautomatisierung mit QF-Test denkst?

Leicht bedienbar. Visuell. Selbsterklärend. Sehr angenehm. Ich habe mich im Tool schnell zurecht gefunden. Eine Schulung für Anfänger habe ich nicht gebraucht.

QFS: Wie lautet deine Philosophie, wenn es um Testautomatisierung geht?

Mir war sofort klar, dass Testautomatisierung auch Software-Entwicklung ist. Testautomatisierungsprojekte müssen thematisiert und strukturiert aufgesetzt werden, damit sie über die Jahre noch lesbar, pflegbar und erweiterbar bleiben. Wenn die Paketstruktur die UI-Struktur zurückgibt und die Parameternamen von Prozeduren die Reihenfolge und Bezeichnungen der UI zurückgeben, dann muss niemand in den Code eingearbeitet werden. Dafür müssen Namen von Prozeduren und Testfällen aussagekräftigt sein und auf Anhieb die Kernfunktion zurückgeben.

Jeder Testfall ist als Einheit zu sehen und muss jederzeit ausführbar sein, unabhängig von den Testfällen vor und nach ihm.

Redundanter Code killt ein Testprojekt schneller als man denkt. Zentralisieren von Code ist ein sehr wichtiger Schlüssel zum Erfolg. Es reduziert die Pflegeaufwände erheblich.

Hier ein paar Kernfragen, die ich mir bei der Entwicklung stelle:

  • Was ist mein Fokus beim Testfall?
  • Was ist implizites und explizites Testen? Brauche ich diesen Schritt, wenn ein nächster Schritt das sowieso implizit abdeckt.
  • Wie behalte ich einen Überblick über die Qualität des gesamten Projekts? Habe ich eine gute Testabdeckung?
  • Wie implementiere ich Testfälle, die viel abdecken, leicht pflegbar sind und nicht so lange bei der Ausführung brauchen?

Lilia von mgm und Thomas von QFS in einer von vielen gemeinsamen Videokonferenzen

Lilia von mgm und Thomas von QFS in einer von vielen gemeinsamen Videokonferenzen

QFS: Welche Funktionen von QF-Test findest du besonders hilfreich, besonders in Sachen Testentwicklung?

Die Einführung von Scopes und SmartIDs war ein entscheidender Sprung für QF-Test. Es hat die Tore für generische Lösungen weit geöffnet. Scope und SmartIDs sind sehr leicht zu erklären, zu verstehen und einzusetzen. Sie sind zudem super mächtig, leicht pflegbar, parametrisierbar, zentralisierbar und bringen viel Genauigkeit und Stabilität mit.

Ich habe drei Monate nach meiner Einführung in die Scopes und SmartIDs alle Testautomatisierungsprojekte, die ich zu dem Zeitpunkt betreut habe, auf SmartIDs umgestellt. Zudem implementierte ich eine modellbasierte Software-Lösung „automated test automation tool“, die für modellbasierte Anwendungen Testcode generiert und mit QF-Test die UI automatisiert befüllt und überprüft. Das hat die Implementierungs- und Pflegeaufwände in den Projekten erheblich reduziert. Spätestens jetzt wurden QF-Test und ich bei mgm sehr sichtbar und nicht mehr aufzuhalten.

Analog zu den Scopes und SmartIDs finde ich die Mappings im CustomWebResolver sehr mächtig. Die Genauigkeit eine projektspezifische Komponente auf der UI zu erkennen und stabil wiederzugeben kann dort angesteuert werden. Ich habe dort #Klasse:, #Type: sowie #MeineEigeneKlasse: entdeckt und kann damit vieles präziser ansprechen ohne dass meine Erweiterungen andere Typen derselben Klasse beeinflussen. Mega-mächtig und sehr spannend!

QFS: Wie hast du über die Jahre das QFS-Team hinter QF-Test erlebt?

Total nette Leute. Sehr freundlich, geduldig und kompetent. Der Austausch mit dem QFS-Team war immer fruchtbar. Ich habe über die Jahre viel mitgenommen. Die erarbeiteten Lösungen mit dem QFS-Team habe ich intern in eine Testautomation FAQ den mgm Projekten zentral zur Verfügung gestellt. QFS erinnert mich stark an mgm als ich vor 22 Jahren dazu kam. Vielleicht deshalb habe ich mich von Anfang an mit dem QFS-Team sehr wohl gefühlt.

QFS: Vor ein paar Wochen haben wir ja eine “Hochzeit” zwischen mgm Technology Partners und Quality First Software gefeiert, in Zukunft werden wir noch enger zusammenarbeiten. Was hältst du davon?

Ich wusste davon bereits vor Jahren als das nur eine Idee war. Für mich war das überfällig.

Jetzt, wo QFS Teil der mgm-Familie ist, öffnen sich weitere neue Tore für Innovationen, Visionen und mega-spannende Features.

Ich freue mich sehr auf eine sehr vielversprechende gemeinsame Zukunft. Testautomatisierung, jetzt erst recht!

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