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Autor: Carolin Tutsch
28. Oktober 2019

Wirklich ein Great Place to Work? - Mein Praktikum bei QFS

Sie Interessieren sich für QF-Test, haben bereits eine Version oder möchten etwas über dieses Unternehmen wissen? Meistens ist auf den Webseiten nur ein oberflächlicher Blick auf die Firmen zu erhaschen. Wie die Mitarbeiter sind, wie es ist bei diesem Unternehmen zu arbeiten, bekommt man nicht wirklich mit. Hier ein kleiner Artikel, dort eine Auszeichnung. Super. Doch was steckt dahinter? Ich war drei Wochen bei QFS als Praktikantin und möchte Ihnen im Folgenden ungeschönt einen kleinen Einblick hinter das Produkt und in das Unternehmen geben.

Eine „Guten Tag“-Anrede darf natürlich nicht fehlen. Leider verlernen diese Geste heutzutage viel zu viele, doch bei QFS gibt es das noch, dass jeder jeden grüßt. Dies fördert übrigens das gute Arbeitsklima und stimmt die meisten sofort fröhlicher.

Mir war bewusst, dass ich bis zum Anfang meines Studiums im Bereich der Wirtschaftsinformatik mehr Erfahrungen sammeln möchte. Durch vorherige Umstände bewarb ich mich recht kurzfristig bei QFS und freute mich Anfang September auf das Bewerbungsgespräch. Das Gespräch mit Dr. Martina Schmid, Karlheinz Kellerer und Michel Höber verlief positiv. Sie nahmen sich viel Zeit für mich und besprachen mit mir das weitere Vorgehen. Auf Grund dessen war dann unerwarteter Weise der folgende Tag mein erster Arbeitstag bei QFS und jeder war mit dem anderen per „Du“.

Am ersten Arbeitstag freute ich mich, dass mir die Aufgabe der Untertitelbearbeitung eines der YouTube-Videos zugeteilt wurde. Natürlich wurde die Arbeit anschließend überprüft und ich bekam konstruktives Feedback, aus dem ich gut lernen konnte. Am meisten überraschte mich, dass ich einem Meeting beiwohnen durfte. Dies ist eine wahnsinnig spannende Erfahrung für einen Praktikanten. Sofort wurde auch auf mich zugegangen, ob ich irgendwelche Fragen zu Fachbegriffen oder dem Meeting generell hätte.

Der nächste Tag war ein Homeofficetag. Es war toll, dass man mir schon eine Aufgabe mitgab, die den Tag füllte und am Folgetag kontrolliert wurde. Da noch nicht alles seine Richtigkeit hatte, war ich froh, die Möglichkeit bekommen zu haben, meine Fehler selbst auszubessern und daraus aktiv zu lernen.

Mit Freude stellte ich fest, dass von Anfang an jeder beim Essen, sowie beim Kickern mit einbezogen wurde. Nach den ersten Tagen des „Beschnupperns“ taute die Atmosphäre immer weiter auf. Generell fiel auf, dass die Arbeitsatmosphäre locker und entspannt und dennoch konstruktiv ist und jeder dort gerne arbeitet.

Marktrecherchen sind sehr interessant auch, damit Praktikanten wissen, was für Unterschiede es bei den Webseiten verschiedener Unternehmen im Internet gibt, was mir am Ende der ersten Woche bei QFS auffiel. Dies ist nicht nur von Interesse, wenn man später ausschließlich mit Webseiten zu tun hat. Viele von Ihnen kennen es bestimmt, dass man - selbst wenn man in einer Abteilung arbeitet, die mit solchen Dingen gar nicht so viel zu tun hat - wissen möchte, wie der Internetauftritt des Unternehmens aussieht und auch, wie gut es im Bezug zu anderen Firmen aussieht.

Die Woche war viel zu schnell vorbei und als ich montags wieder am Arbeitsplatz saß stellte ich mit Freude fest, dass untereinander zwischenzeitlich auch privat über das vergangene Wochenende gesprochen wurde. Nach der kurzen Unterbrechung ging die Arbeit gleich noch leichter und schneller von der Hand.

In dieser Woche kam noch eine Übersetzung hinzu und da ich gerne mal sprachliche Tätigkeiten ausführe, hatte ich auch bald noch eine zweite vor mir.

Zu keiner Zeit war ich 'arbeitslos' oder gelangweilt. Die verschiedenen Aufgaben wurden mir in einem angenehmen Abstand gegeben. Jedes Mal, wenn ich mit einer Aufgabe fertig war, wurde ich entweder schon gefragt, ob ich noch etwas habe, mir gleich etwas neues gegeben oder ich habe einfach nachgefragt.

Zwischendurch hatte ich auch immer wieder Gelegenheit, in die verschiedenen Aufgabenbereiche von QFS Einblick zu bekommen und war nicht fest an eine Abteilung gebunden. Auch hatte ich zeitweise die Möglichkeit mich etwas in QF-Test einzuarbeiten.

Zu wissen, was man mit dem Produkt des Unternehmens genau macht aber auch zu sehen was dahinter steckt, ist eine großartige Erfahrung, von der ich auf alle Fälle zukünftig profitieren kann.

Mein Wunsch, QFS als Praxispartner meines dualen Studiums zu bekommen, konnte aus Gründen der zur Verfügung stehenden personellen Kapazität leider nicht realisiert werden, dennoch bin ich sehr dankbar, dass ich die Möglichkeit hatte, für einige Wochen ein Teil dieses freundlichen, familiären und sehr menschlichen Unternehmens zu sein.

Gab es keine negativen Erfahrungen? Natürlich gibt es unter Kollegen hin und wieder Diskussionen, aber das ist nur menschlich. Man kann doch nicht immer einer Meinung sein. Also als Antwort: Nein. Ich habe keine einzige negative Erfahrung bei QFS gemacht. Und alle stehen einem bei Problemen, ob beruflich oder privat, jederzeit aktiv zur Seite und unterstützen einen.

Ja, Sie haben richtig gelesen. Ich wurde herzlich aufgenommen und QFS ist absolut ein „Great Place to Work“ - ganz ohne jegliches Wenn und Aber.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Tag und hoffe, dass Sie in einer ebenso schönen Umgebung arbeiten dürfen, wie ich hier bei QFS.

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