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Autor: Mike Schmidt
24. April 2019

„license“, „license.new“, „license.txt“, „license.dat”, „license.old”, „license.server” … Wer soll sich denn da noch auskennen?

Ja, es ist in der Tat ziemlich verwirrend, wenn man sich anschaut, wie die vermeintlichen QF-Test Lizenz-Dateien per E-Mail ankommen können. Dabei ist es eigentlich ganz einfach …

„license“

Der Name einer vollwertigen QF-Test Lizenz-Datei ist „license“. Da QF-Test ursprünglich unter Linux entwickelt wurde, gab es keinen augenscheinlichen Grund, der Datei eine Erweiterung zu geben. Warum auch? Linux interpretiert die Erweiterungen ja nicht.

Bei Windows sieht das aber ganz anders aus. Windows verwendet die Datei-Erweiterungen, um den Typ der Datei zu ermitteln (Linux ist in dieser Hinsicht schlauer). Aus diesem Grund wird auch jeder Administrator einer Windows-Umgebung die Rechner in der Firma so einstellen, dass im Dateimanager immer die Erweiterungen angezeigt werden (schon, damit man nicht Anhänge in E-Mails mit Namen wie „Bestellung.pdf“ öffnet und sich dann herausstellt, dass der Anhang „Bestellung.pdf.exe“ hieß und ein Schadprogramm ist).
Aber ich schweife ab…

Eigentlich sind also unter Windows Dateien ohne Erweiterung gar nicht erlaubt.
Und da kommt nun der E-Mail Client hinzu, der in seiner Not bei einer Datei „license“ eine seiner Meinung nach passende Erweiterung hinzu dichtet. Outlook hängt gerne ein neutrales „.dat“ an. Thunderbird schaut in den Inhalt und stellt fest, dass es sich um eine ASCII-Text-Datei handelt, hängt der Datei also ein „.txt“ an. Weitere E-Mail Clients können hier durchaus noch andere Entscheidungen treffen, werden aber nie ein „.new“ oder „.server“ anhängen.

Man muss also eigentlich nur wissen, dass alle QF-Test Lizenz-Dateien, die nicht „license.new“ oder „license.server“ heißen, vollwertige Lizenz-Dateien sind, die man als „license“ speichern sollte.

„license.new“. Was ist das denn nun?

Hier handelt es sich um ein Lizenz-Update oder ein Lizenz-Upgrade. Diese Dateien benötigen eine passende vollwertige Lizenz-Datei, um lokal eine Datei „license“ zu erzeugen.
Die alte Datei wird dabei übrigens nach „license.old“ umbenannt und kann gelöscht werden. Tut man dies nicht, gibt es beim nächsten Mal eine „license.old2“ und so weiter.

Diese Datei kann also niemals beispielsweise auf einem frisch installierten Rechner für QF-Test verwendet werden. Hier muss stattdessen die, idealer Weise, einmalig erzeugte Datei „license“ verwendet werden.

Aus diesem Grund sollte man also nach dem Update- beziehungsweise Upgrade-Vorgang die resultierende Datei „license“ auch immer seinen Kollegen zur Verfügung stellen.

zum Video auf YouTube: Wie spiele ich ein Lizenz Update license.new ein?

Sonderfall „license.server“

Diese Datei ist insofern ein Sonderfall, als dass es sich zwar um eine vollwertige Lizenz-Datei handelt, aber nur für den QF-Test Lizenzserver (falls man den anstelle des Standard-Lizenzmechanismus‘ verwendet). Die QF-Test Installationen, die diesen Lizenzserver ansprechen, verwenden aber ebenfalls eine Datei „license“, die die entsprechenden Informationen zur Kommunikation mit dem Lizenzserver enthält.

Meine Lizenz-Datei scheint immer noch nicht lauffähig zu sein

In den seltenen Fällen, dass Ihre Lizenz-Datei immer noch nicht zu funktionieren scheint, obwohl Sie alle möglichen Ursachen, die oben erklärt wurden, ausschließen konnten helfen wir Ihnen selbstverständlich. In einem solchen Fall schreiben Sie bitte eine E-Mail an qfs@qfs.de und erläutern Sie uns dort, was Sie bereits versucht haben sowie was im Detail dann die Reaktionen waren.

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