| Version 3.4.7 |
| Installation und Start |
Sie können sich für die Installation von QF-Test für eine von drei
Paketvarianten entscheiden: Dem Archiv
qftest-3.4.7.tar.gz für Unix, dem ausführbaren
Setup Programm qftest-3.4.7.exe für Windows und
dem gemeinsamen Archiv qftest-3.4.7.zip für Unix
und Windows.
Generell kann man Versionen mit unterschiedlichen Versionsnummern von QF-Test parallel installiert haben. Hierbei werden vorhandene Konfigurationsdateien nicht überschrieben.
Hinweis QF-Test selbst sowie das SUT benötigen Java Version 1.5 oder höher.
Im Abschnitt 24.2 finden Sie Best Practices für die Installation von QF-Test.
| Unix Installation |
Wählen Sie zunächst ein geeignetes Verzeichnis aus, das diese
und zukünftige Versionen von QF-Test beherbergen wird, z.B.
/opt oder /usr/local. Wechseln Sie in
dieses Verzeichnis und stellen Sie sicher, dass Sie Schreibzugriff
darauf haben. Wenn Sie auf eine neue Version von QF-Test aufrüsten,
verwenden Sie das selbe Verzeichnis wieder.
Packen Sie das .zip Archiv mittels unzip
qftest-3.4.7.zip oder das .tar.gz
Archiv mittels tar xfzv qftest-3.4.7.tar.gz
aus. Dabei wird das Verzeichnis qftest erstellt, das im
Weiteren als Wurzelverzeichnis von QF-Test bezeichnet wird. Wenn
weitere Produkte aus der qftest Produktfamilie hinzukommen, werden
diese ebenfalls dieses Wurzelverzeichnis nutzen.
Nach der ersten Installation von QF-Test enthält das Wurzelverzeichnis
nur das versionsspezifische Unterverzeichnis
qftest-3.4.7. Bei einem Update wird ein
neues Unterverzeichnis für die aktuelle Version hinzugefügt.
Um die Installation abzuschließen, wechseln Sie mittels cd
qftest/qftest-3.4.7 in das Unterverzeichnis für die aktuelle QF-Test
Version und führen dort eines der beiden Setup Skripte aus. setup.sh ist ein
normales Bourne Shell Skript, setup.ksh ein Skript für die Korn Shell. Unter
Solaris müssen Sie ./setup.ksh ausführen, unter anderen Unix Systemen sollten
beide Varianten funktionieren. Die bevorzugte Version ist ./setup.sh. Falls
Sie auf die Korn Shell Variante angewiesen sind und selbst einen Link setzen oder QF-Test
direkt aus seinem bin Verzeichnis starten wollen, achten Sie darauf, das
Skript qftest.ksh an Stelle des normalen qftest Skripts zu
verwenden.
Diese Setup Skripte erzeugen die Verzeichnisse log und
jython unter QF-Tests Wurzelverzeichnis, sofern diese
noch nicht vorhanden sind. Anschließend wird auf Wunsch ein
symbolischer Link vom Verzeichnis /usr/local/bin (oder
/usr/bin, falls es kein /usr/local/bin
gibt) zum entsprechenden Bourne Shell oder Korn Shell Startskript
für den qftest Befehl erstellt. Sie benötigen
Schreiberlaubnis für /usr/local/bin, um diesen Link zu
erstellen.
Anschließend wird das java Programm ermittelt, mit dem
QF-Test gestartet wird, sofern nicht mittels -java <Programm> ein
anderes angegeben wird. Das Setup Skript durchsucht hierzu den
PATH und schlägt das erste gefundene java
Programm vor. Befindet sich kein java Programm im
PATH oder wollen Sie ein anderes verwenden, können Sie
ein java Programm angeben. Das Skript ermittelt dann
selbstständig die JDK Version.
Als nächstes steht die Angabe des maximal für QF-Test zu Verfügung stehenden Speichers an.
Standardmäßig werden 256MB verwendet. Alternativ kann QF-Test mit der Kommandozeilenoption
-J-XmxZZZm gestartet werden, wobei ZZZ den Speicher in MB
definiert.
Zuletzt haben Sie die Möglichkeit, die Sprache für QF-Test
auszuwählen. Diese richtet sich normalerweise nach den
Systemeinstellungen, kann aber auch gezielt auf Deutsch oder
Englisch eingestellt werden. Allerdings gilt diese Einstellung dann
für alle Anwender. Alternativ können Sie QF-Test mit der Option
-J-Duser.language=XX aufrufen, mit XX
gleich de für Deutsch oder en für
Englisch.
Sofern oben genannte Werte vom Standard abweichen, werden sie in die Datei
launcher.cfg in QF-Tests Wurzelverzeichnis geschrieben. Diese Datei wird vom
qftest Startskript ausgewertet und auch bei einem Update von QF-Test
herangezogen.
| Windows Installation |
Die Installation von QF-Test für Windows kann entweder direkt mit
dem ausführbaren qftest-3.4.7.exe erfolgen,
oder mit dem Archiv qftest-3.4.7.zip.
Die Installation mittels qftest-3.4.7.exe
folgt den unter Windows üblichen Konventionen. Sie müssen zunächst
die Lizenzvereinbarung akzeptieren und anschließend das
Wurzelverzeichnis für QF-Test auswählen. Wenn Sie auf eine neue
Version aufrüsten, verwenden Sie das selbe Verzeichnis wieder
(Standardeinstellung).
Um QF-Test aus dem Archiv qftest-3.4.7.zip zu
installieren, packen Sie das Archiv zunächst an einem geeigneten Ort
aus. Die Standardvorgabe ist C:\Programme\qfs. Dort
wird das Verzeichnis qftest erstellt, das im Weiteren
als Wurzelverzeichnis von QF-Test bezeichnet wird. Wenn weitere
Produkte aus der QF-Test Produktfamilie hinzukommen, werden diese
ebenfalls dieses Wurzelverzeichnis nutzen. Führen Sie nun das
Programm namens setup.exe im versionsspezifischen
Unterverzeichnis qftest-3.4.7 aus. Dieses
führt Sie durch die selben Schritte wie
qftest-3.4.7.exe, mit der Ausnahme, dass keine
Dateien extrahiert werden. Wenn Sie später QF-Test deinstallieren,
müssen Sie zusätzlich seine Dateien von Hand entfernen, nachdem Sie
das Uninstall Programm ausgeführt haben.
Wichtig: Wählen Sie auf jeden Fall QF-Tests Wurzelverzeichnis als Zielverzeichnis für den Setup Vorgang aus.
In beiden Fällen erstellt das Setup Programm einen Menüeintrag für QF-Test und auf Wunsch ein
Icon auf dem Desktop. Die Dateiendungen *.qft, *.qrz und
*.qrl werden mit Hilfe der Windows Registry mit QF-Test verknüpft. Außerdem
wird das Programm qftest.exe in das Systemverzeichnis von Windows kopiert,
so dass es problemlos von der Konsole oder aus einem Batchskript gestartet werden kann.
Seine Versionsinformationen holt es sich dann ebenfalls aus der Windows Registry.
Zum Abschluss der Installation bietet das Setup Programm an, u.a. das zu verwendende Java Programm für QF-Test zu konfigurieren. Dies geschieht mit Hilfe eines kleinen Dialogs, in dem Sie ein Java Programm für QF-Test auswählen können.
Außerdem enthält der Dialog eine Einstellmöglichkeit des maximal für QF-Test zur Verfügung stehenden Speichers. Standardmäßig werden 256MB verwendet.
Als dritten Wert können Sie die Sprache für QF-Test festlegen. Normalerweise richtet sich diese nach den Systemeinstellungen, Sie können aber auch gezielt die deutsche oder die englische Version auswählen.
Sie können das Konfigurationsprogramm jederzeit aus dem System Menü heraus aufrufen, um diese Einstellungen zu ändern. Wollen Sie Einstellungen löschen, leeren Sie das entsprechende Eingabefeld bzw. setzen es auf Systemstandard und wählen Sie "OK".
| Lizenzdatei |
Zum Start benötigt QF-Test eine Lizenzdatei, die Sie von Quality First Software GmbH
erhalten. Stellen Sie diese Datei in das Wurzelverzeichnis von
QF-Test. Achten Sie darauf, dass die Datei den Namen
license ohne Erweiterungen erhält. Manche Mailprogramme
versuchen den Dateityp zu erraten und hängen eigenständig eine
Erweiterung an. Wenn Sie auf eine neue QF-Test Version aufrüsten,
können Sie die Lizenzdatei einfach beibehalten, sofern diese für die
neue Version gültig ist.
Wenn Sie Ihre Lizenz erweitern, z.B. auf eine größere Benutzerzahl oder
eine neue Version von QF-Test, erhalten Sie von Quality First Software GmbH dazu eine Datei namens
license.new. Diese Datei ist normalerweise selbst keine
gültige Lizenz, sondern muss mit Ihrer aktuellen Lizenz kombiniert
werden. Gehen Sie dazu wie folgt vor:
license.new in das selbe
Verzeichnis, in dem Ihre aktuelle Lizenz liegt. Stellen Sie sicher,
dass dieses Verzeichnis und die alte Lizenzdatei namens
license von Ihnen beschreibbar sind.
license.old umbenannt und die neue, kombinierte Lizenz
in license geschrieben. Wenn Sie sich vergewissert
haben, dass alles in Ordnung ist, können Sie die Dateien
license.old und license.new löschen.
license.new neuer ist als der von
license. Achten Sie auch darauf, dass nicht bereits
eine Instanz von QF-Test auf Ihrem Rechner läuft.
Wenn Sie einen besonderen Namen oder Pfad für die Lizenzdatei verwenden oder mit mehr als
einer Lizenzdatei arbeiten möchten, so lässt sich dies durch Verwendung des
Kommandozeilenarguments -license <Datei> erreichen, das in Kapitel 32
beschrieben wird.
| Konfigurationsdateien |
Beim Beenden speichert QF-Test die aktuellen Einstellungen in zwei
Konfigurationsdateien. Fensterpositionen und persönliche
Einstellungen landen in der Datei config im
Verzeichnis .qftest unter Ihrem Heimatverzeichnis
(unter Windows normalerweise Eigene Dateien oder
C:\%WINDIR%\profiles\<username>). Diese Datei
wird nicht gelesen, wenn QF-Test im Batchmodus ausgeführt wird
(vgl. Abschnitt 1.5).
Systemeinstellungen, die von mehreren Anwendern gemeinsam genutzt
werden, speichert QF-Test in der Datei qftest.cfg in
seinem Wurzelverzeichnis. Die Dateinamen beider
Konfigurationsdateien können über die Kommandozeilenargumente
-usercfg <Datei> und -systemcfg <Datei> verändert werden. Wenn Sie
keinen Schreibzugriff auf QF-Tests Wurzelverzeichnis haben, müssen Sie
damit einen anderen Ort für die Systemkonfiguration angeben.
| Aufruf von QF-Test |
Es gibt zwei Modi, in denen QF-Test ausgeführt werden kann. Im normalen Modus ist QF-Test der
Editor für Testsuiten und Protokolle und das Kontrollzentrum zum Starten von Programmen,
Aufzeichnen von Events und Ausführen von Tests. Wird QF-Test mit dem Argument -batch
aufgerufen, geht es in den Batchmodus. Anstatt ein Editor Fenster zu öffnen, lädt
es die auf der Kommandozeile angegebenen Testsuites und führt sie automatisch aus, ohne
dass es weiterer Eingriffe bedarf. Das Ergebnis des Testlaufs wird durch den Rückgabewert von QF-Test sowie den optionalen Protokollen (siehe
Abschnitt 9.1) und Reports (siehe Abschnitt 9.1)
ausgedrückt.
Das Setup Skript für Unix erstellt auf Wunsch einen symbolischen Link
von /usr/local/bin zum qftest Startskript
im Verzeichnis qftest-3.4.7/bin unter QF-Tests
Wurzelverzeichnis. Damit können Sie QF-Test einfach durch Eingabe von
qftest starten.
Unter Windows wird ein Menüeintrag und auf Wunsch auch ein Desktopicon
für QF-Test erstellt. Sie können QF-Test entweder darüber, oder durch einen
Doppelklick auf eine Testsuite oder ein Protokoll aufrufen, da diese
Dateien mit QF-Test verknüpft sind. Um QF-Test von der Konsole zu starten,
geben Sie einfach qftest ein.
Für den Aufruf von der Kommandozeile stehen diverse Argumente, wie z.B. die zu verwendende Java VM, zur Verfügung, die ausführlich in Kapitel 32 beschrieben werden.
Wenn gleichzeitig unterschiedliche Versionen von QF-Test installiert sind, kann eine
bestimmte Version durch den gezielten Aufruf des qftest Programms direkt
aus dem jeweiligen qftest-X.Y.Z/bin Verzeichnis gestartet werden.
| Firewall Sicherheitswarnung |
Beim Start von QF-Test und/oder der zu testenden Anwendung über QF-Test kann eine Sicherheitswarnung der Windows-Firewall auftreten mit der Frage, ob Java geblockt werden soll oder nicht. Da QF-Test Netzwerkprotokolle für die Kommunikation mit dem SUT (System under Test) nutzt, darf dies nicht geblockt werden, um das automatisierte Testen zu ermöglichen.
| Letzte Änderung: 23.04.2012 Copyright © 1999-2012 Quality First Software GmbH |